Weihnachtsbrief aus Brasilien 2017

Deutsche Übersetzung Wir befinden uns im Endspurt des Jahres, einem Jahr der Konsolidierung des Projektes Arco Iris. Das Projekt ist gereift, funktioniert mit voller Kraft mit der gesamten Infrastruktur des ehemaligen Kinderheimes, welches in ein unterhaltsames und inspirierendes Ambiente umgewandelt wurde. Die Erzieher führen ihre Gruppen von einem Raum zum anderen: vom Musiksaal zum Tanzsaal, … Weiterlesen …

E-Mail von Oscar, 21.10.17

Extrema, 21.10.2017

Liebe Renate

Paz e Bem. Freut uns, das ihr noch immer festhalten an unserem Ideal, das es nur eine Welt, eine Familie und nur eine Hand, die über uns Allen wacht gibt!

Wünsche euch einen schönen Feier und Kirchengang zu. Mache weiter, gebe nicht auf, alles ist möglich, wenn wir selbst fest daran glauben können.

Alles Gute,

Oscar, Svani und alle Mitarbeiter vom Recanto São Francisco.

(paz = Frieden, bem = gut)

Brief von Roseli de Avila, Geschäftsführerin des Projektes „Arco Iris“

Extrema, Oktober 2017 Übersetzung des Briefes von Roseli de Avila, Geschäftsführerin des Projektes „Arco Iris“ Die Associacao Recanto São Francisco war mehr als 20 Jahre ein Zufluchtsort für Kinder, die aus zerrütteten Familien in Obhut genommen werden mussten. Durch diese Arbeit sollte den Kindern die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben gegeben werden. Als ab 2009 … Weiterlesen …

Unser Weihnachtsbrief ans Recanto São Francisco 2016

Frohe Weihnachten * Feliz Natal * Joyeux Noel * Merry Christmas Liebe Jungen und Mädchen, liebe Mitarbeiterinnen im Projeto Arco Iris! Die Eine-Welt-Gruppe Leutershausen wünscht Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und friedliches neues Jahr 2017. Wir haben auf facebook gesehen, dass die Arbeit im Projekt Arco Iris sehr gute Fortschritte … Weiterlesen …

Weihnachtsbrief und -karte aus Brasilien

2015 Weihnachtsbrief Seite 1

Deutsche Übersetzung

Dieses Jahr haben wir das Ziel erreicht, dass 80 Kinder an einer Vielfalt von Workshops teilnehmen konnten. 2015 war das Jahr der Konsolidierung, das uns Erfolge und viele glückliche Momente mit den Kindern beschert hat.

Im Rückblick auf die bereits 153 Kinder, die das Projekt durchlaufen haben, bemerken wir eine echte Verbesserung des Verhaltens und der Sozialisation, was zu einer besseren Leistung in der Schule führt.

Die Verantwortung als Staatsbürger wird in wöchentlichen Treffen eingeübt, indem die Kinder selbst Lösungen für ihre Probleme finden lernen.

All dies war möglich, mit Ihrer Hilfe.

Unterschriften

Mail von Svani

Extrema, 20.09.2015

Bei uns war und ist dieses Jahr sehr schwierig durch die Krise hier und Brasilien ist noch nicht am Ende des absteigenden Astes angelangt.

Aber wir haben ja die tüchtige Roselie und man kann nur sagen das Projekt nach einem Jahr ist sehr erfolgreich!!!! Wir sind voll ausgebucht mit Kindern und haben schon eine Warteliste. Unseren Wunsch, die Kinder ab 12 Jahren weiter zu behalten, mussten wir leider aufgeben, da die Nachfrage mit Kindern unter 12 so groß ist. Wir haben viel gelernt in diesem Jahr, denn das Projekt ist schon anders als ein Heim. Die Kinder sind teilweise viel schwieriger zu beeinflussen,denn sie kommen mit ihren Problemen zu uns und wir versuchen ihnen Werte vorzuleben, nur gehen sie dann wieder nach Hause in ihre kaputten Familien, die so gar keine Zeit für sie haben. Wir machen regelmäßig Elternabende, wo so langsam auch immer mehr Eltern kommen. Die Kinder wollen auf gar keinen Fall hier oben fehlen!!! Leider haben wir einen recht großen Wechsel im Personal. Anfangs haben wir viele Workshops angeboten mit professionellen Lehrern. Die kommen aber oft nicht mit den Kindern zurecht und gehen bald wieder. Was wir brauchen sind Leute die Kindern helfen wollen egal wie unmöglich diese sind. Ich gebe seit 3 Monaten Kochkurse für sie und ich weiß, wovon ich rede. Ich habe auch eine Zeit gebraucht, um sie zu motivieren. Aber  mittlerweile lieben sie es!! Sie brauchen viel Zuneigung, Geduld und vor allem Konsequenz. Das kann sehr ermüdend sein. Unsere Vorstellung für das nächste Jahr ist, weniger Workshops und mehr Sport und Freizeit. Ballet, Backen, Fußball sind sehr beliebt. Gartenbau und Musik ebenfalls. Wir haben leider immer noch keine neuen Dokumente und können so auch noch nicht an die viele Industrie, um Spenden zu bekommen. Nächsten Sonntag ist unser 1-Jähriges und da haben wir viele Leute eingeladen und die Kinder haben viel für die Eltern vorbereitet. Ich werde die Roselie bitten nach dem Fest mal eine ausführliche Zusammenfassung unseres 1. Jahres zusammenzustellen für Euch. Wenn wir uns mehr Personal leisten könnten, könnten wir auch mehr als 80 Kinder aufnehmen, den Platz hätten wir ja.

Letzter Brief der Brigitte-Wegenast-Stiftung

2014_12_letzerBriefBrigitteWegenastDezember 2014

Liebe Freunde und Spender der Brigitte-Wegenast-Stiftung,

es fällt mir nicht ganz leicht, statt des üblichen Jahresberichtes gleichzeitig einen Abschieds- und Abschlussbericht zu verfassen.

Nach 30 Jahren, vielen mit Erfolg durchgeführten Projekten, auf die ich nachher noch näher eingehen möchte, habe ich mich entschlossen, die Stiftung Ende des Jahres aufzulösen. Der Zahn der Zeit nagt nicht nur an mir, sondern auch an meinem Mann als buchführendem Mitarbeiter, der mich in den letzten Jahren nach besten Kräften unterstützt hat.

Vieles ist in den letzten 30 Jahren mit Ihrer bzw. Eurer Mithilfe auf die Beine gestellt und erfolgreich weitergeführt worden.

Das dritte Projekt ist ein Waisenhaus in Minas Gerais, das von einem holländischen Industriellen Anfang der 90er Jahre gebaut, ausgebaut und geleitet wurde. Das Ziel war, die Kinder von der Straße und aus kaputten Familien zu holen und sie durch Ernährung, Schulbildung und Resozialisierung, Zuneigung und Zuwendung für ein weiteres Leben zu festigen. Das ist in vielen Fällen auch gelungen, die Ziele waren hoch gesteckt und es sind Generationen von Jugendlichen hervorgegangen, die sich jetzt wiederum um die jüngeren, hilflosen kümmern.

Als ich 1995 zum ersten Mal auf das Heim aufmerksam wurde, wurden dort 70 Kinder betreut, zu ca. 20 Km entfernten Schulen gebracht und wieder abgeholt, was auf Erdstraßen oft nicht so ganz einfach war. Mit vielen Helfern und Spenden wurde die Einrichtung eine der mustergültigsten (im guten Sinne) im weiten Umkreis. Jetzt, nachdem viele Kinder dort aufgewachsen sind und nun im Leben stehen, wurde das Heim Anfang dieses Jahres zu einer Tagesbetreuungsstätte für Kinder umfunktioniert und nimmt Kinder zu Schulzwecken, Hausaufgabenbetreuung und Musikunterricht auf. Dieses „Recanto São Francisco‟ wird und wurde von mir bis Ende 2014 mit Spenden unterstützt.

Zwischendurch gab es natürlich während meiner 30jährigen Sozialarbeit noch unzählige Kleinprojekte, Spontanhilfen und Kurzzeitbetreuungen. Alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Dank Ihrer bzw. Eurer Mithilfe war vieles möglich. Befriedigende, arbeitsreiche und erfüllende Tätigkeit, die ich jetzt in meiner näheren Umgebung fortsetzen möchte.

Es bleibt mir nur zu danken für das immense Vertrauen und die Spenden, die im Laufe der vergangenen 30 Jahre eingegangen sind. Zuerst an mein privates Spendenkonto bei der Volksbank Tübingen, ab 1992 über die „Humanitas Frankfurt e. V. ‟ und ab Mitte 2005 an die Brigitte-Wegenast-Stiftung, die ich zum 31.12.2014 auflösen werde.

Ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest, viel Gesundheit, Liebe und Solidarität wünscht Euch und Ihnen

Ihre

Brigitte Wegenast

Weihnachtsbrief vom Kinderheim

2014.12.14_WeihnachtsbriefVomKinderheim

When, at Christmas, we celebrate the birth of Jesus, we are embracing the new, with a heart full of hope, for a better future. We become aware of a light in the darkness, a new direction.

After 21 years of social work as an orphanage, the Recanto São Francisco had to adapt itself to the changes occurring within society. It was no longer allowed to continue as a shelter for youth/teens who needed protection and guidance for an extended period, longer than 6 months. We knew that nothing is permanent, everything is constantly changing, the Recanto, is not an exception.

We did not want to give up. The willingness to do our part to make this world a little better, more just and loving to everyone, is as strong as it was in the days of initiating the Recanto São Francisco.

Our good infrastructure, our experience of many years as our many olive trees, we wanted to share with people who live on the margins of our society with few expectations of change.

Thus was born the project called ” Arco Iris”. Children from the lower dass, often from broken up families, with difficult social behavior, and poor school results can find a place with inspiring activities before or after school. With well-prepared mentors, talents will be strengthened and a way will be found to share these talents with others. A journey of “me” to “us”, a path where human values can be put into practice.

We thank all who contributed and continue collaborating so that our project becomes a place of real and effective social changes,encouraging a new generation to follow “Truth”, “Correct Action” and compassion.

Merry Christmas and a happy new year

 

Deutsche Übersetzung

Wenn wir an Weihnachten die Geburt Jesu feiern, umarmen wir das Neue mit einem Herzen voller Hoffnung für eine bessere Zukunft. Wir erkennen ein Licht in der Dunkelheit, eine neue Richtung.

Nach 21 Jahren der Sozialarbeit als ein Waisenhaus, musste sich das Recanto São Francisco den Änderungen innerhalb der Gesellschaft anpassen. Es wurde uns nicht mehr erlaubt ein Zufluchtsort für die Jugend/Teenager zu sein, die Schutz und Führung für einen längeren Zeitraum als 6 Monate benötigen. Wir wussten, dass nichts von Dauer ist, alles ist ständig in Bewegung, das Recanto ist da keine Ausnahme.

Wir wollten nicht aufgeben. Die Bereitschaft unseren Beitrag zu leisten, diese Welt etwas besser zu machen, gerechter und liebevoller für jeden, ist so stark wie in den Tagen des Beginns des Recanto São Francisco.

Unsere gute Infrastruktur, unsere langjährige Erfahrung wie auch unsere vielen Olivenbäume wollten wir mit Menschen teilen, die am Rande unserer Gesellschaft leben und nur wenig Aussicht auf Veränderung haben.

So war das Projekt namens “Arco Iris” geboren. Kinder aus den unteren Schichten, oft aus zerrütteten Familien mit schwierigem sozialem Verhalten und schlechten Schulleistungen können hier einen Platz mit inspirierenden Aktivitäten vor oder nach der Schule finden.

Mit gut vorbereiteten Mentoren werden Talente gestärkt und ein Weg gefunden, um diese Talente mit anderen zu teilen. Eine Reise von “mir” zu “uns”, ein Weg, in dem die menschlichen Werte in die Praxis umgesetzt werden.

Wir danken allen, die dazu beigetragen haben und weiter beitragen werden, so dass unser Kooperationsprojekt zu einem Ort von tatsächlichen und wirksamen sozialen Veränderungen wird, das eine neue Generation ermutigt wird, der “Wahrheit”, dem “Korrektem Handeln” und dem Mitgefühl zu folgen.

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr

Weihnachtsgrüße von Svani

Extrema, 18.12.2014

Liebe Renate

Euch ein friedvolles Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!!! Wir hatten am letzten Samstag unser Fest im Recanto für die Eltern und Kinder. Es war sehr beeindruckend nach 2.5 Monaten ein solches Feedback zu bekommen. Es waren fast alle Eltern da. Die Prefetura hat uns einen Bus gestellt, da ja viele der Eltern kein Auto haben. Die Kinder haben ganz stolz ihre verschiedenen Workshops gezeigt und erklärt, haben gesungen und getanzt. Alle waren ganz begeistert über den Platz und die Arbeit. Die Ergebnisse unserer Arbeit wurden sehr gelobt. Kinder benehmen sich besser zu Hause, sind ausgeglichener und gehen früher ins Bett, da sie ausgepowert sind und das nach 2.5 Monaten finde ich wirklich toll. Der Erfolg hat die Prefetura dazu bewogen einen Omnibus uns über die Ferienzeit zu stellen, so können wir offen bleiben bis die Schule wieder anfängt, was für viele Eltern eine Erleichterung ist, da sie keine Aufsicht für ihre Kinder haben während der Ferienzeit. Leider müssen wir den Fahrer selber bezahlen!! Geld ist leider immer weniger, aber wir geben nicht auf!! Die Kinder sind teilweise schwieriger als unsere Heimkinder und für uns ist die Herausforderung oft größer, aber auch wichtiger, denn hier können wir Kinder auf eine lange Zeit begleiten, was der Staat bei Heimkindern ja leider unmöglich gemacht hat. Viele der Ongis mit Heimen schließen und machen das gleiche wie wir. So können wir wieder Kindern helfen, die ein kaputtes Zuhause haben ohne die Vorschriften der Regierung!!! Wir haben einen Film gedreht, mit dem wir an die Industrie gehen wollen wegen Spenden. Wenn er fertig ist, werde ich dir eine CD schicken. Ich versuche mal, ob ich es schaffe, dir die Fotos davon zu schicken.

Euch allen ganz liebe Grüße aus dem absolut unweihnachtlichen Brasilien.

Svani

Anmerkung: “Ongis” = Organisationen

Telefongespräch mit Svani

15.09.2014

Telefongespräch mit Svani

Das Projekt „Arco Iris“ wurde am 1. September 2014 gestartet.

Im August wurden viele Renovierungsarbeiten im Recanto geleistet: Zaun, neue Elektrizität, Räume gestrichen etc. Das war kostspielig.

Am 1. Tag kamen ca. 20 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, inzwischen sind es morgens ca. 30 Kinder, nachmittags weniger. Es handelt sich um Kinder, die tagsüber unbetreut sind (sofern sie nicht in der Schule sind) und vor dem Fernseher oder PC oder auf der Straße ihre Zeit verbringen. Das Recanto hat Platz für je 40 Kinder morgens und nachmittags. Die Betreuung ist kostenlos und finanziert sich durch Spenden.

Insofern versteht sich das Projekt als „Prävention“. Konzept: s. Powerpoint Präsentation

Geworben wurde für dieses Projekt (Hortbetreuung außerhalb der Schulzeit) durch einen Aushang im Supermarkt. Unmittelbar danach meldeten sich 20 Kinder an.

Die Familie Brenninkmeijer hat sich aus der Unterstützung dieses Projektes stark zurückgezogen. Daher ist Unterstützung von anderen Gruppen sehr wichtig.

Die Stadtverwaltung stellt einen Bus für den Transfer der Kinder aus der Stadt zum Recanto. Sie spendet aber keine Brötchen mehr für die Verpflegung.

Personal für die Durchführung: 6 Lehrer (sie arbeiten nicht immer alle gleichzeitig), Köchin, Koch- und Putzhilfe, Sekretärin, Psychologin, Hausmeister.

Es gibt eine Lehrküche, in der die Kinder Herstellung von gesundem Essen lernen sollen.

Die Kosten für die Unterhaltung des Hauses und die Löhne der Mitarbeiter sind nicht viel geringer als für das Heim (allein ca. 30.000 Reais für die Gehälter)

Da noch die Bescheinigung der Gemeinnützigkeit fehlt, können noch keine Spendengelder bei Firmen eingeworben werden. Svanis Mann Ulf kümmert sich gerade darum.

Die Arbeit mit den Kindern macht Spaß, sie kommen gerne und nehmen gerne an den angebotenen Aktivitäten teil. Das war zuletzt bei den Jugendlichen im Heim nicht mehr so.

Weihnachtsbrief vom Kinderheim

2013-12_WeihnachtsbriefExtrema, Weihnachten 2013

Wie von Zauberhand geführt, fühlen wir uns in dieser vorweihnachtlichen Zeit sensibler und nachdenklicher.

Wir öffnen unsere Herzen weiter und überdenken unser Tun und Handeln des vergangenen Jahres. Wir vom Heim São Francisco reflektieren über unsere gegebene Hilfe und wo wir noch mehr hätten helfen können.

Wir denken mit viel Liebe und Dankbarkeit an Eure Unterstützung, sei es finanziell, mit Sachwerten oder voluntarisch mit Eurer Hände Arbeit.

Ohne die Hilfe eines jeden von Euch, wäre uns vieles nicht möglich gewesen. Besonders in diesem Jahr, in dem wir uns an die neuen Gesetze anpassen müssen.

Wir bemühen uns weiterhin den Kindern Selbstvertrauen, menschliche Werte, Respekt in sich selbst und anderen gegenüber, zu vermitteln. Damit sie, wenn sie uns verlassen, Vertrauen in ihre eigene Zukunft gewinnen und gute und anerkannte Bürger für unsere Gemeinde sein können.

Wir wünschen Euch von ganzem Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreis Eurer Familie.

Für das Neue Jahr wünschen wir uns und Euch Gottes Segen und mehr Menschlichkeit in dieser Welt, so wie es unser Vorbild, São Francisco von Assisi uns vorgelebt hat.

Nochmals ganz herzlichen Dank, auch im Namen unserer Angestellten.

Oscar, Svani, Roseli

Feliz Natal Próspero Ano Novo (= Frohe Weihnachten Erfolgreiches Neues Jahr)

Brief von Svani

Extrema, Juni 2013

Liebe Renate,

Jetzt muss ich mir ja doch mal die Zeit nehmen und Dir antworten. Wir richten im Juli eine Hochzeit aus in dem neuen Restaurant, und so sind wir alle voll im Stress. Die Email von Oscar stimmt eigentlich. Ich werde ihm aber gerne deine Mail weiterschicken. Er ist seit einiger Zeit nur selten im Orfanato. …… Zum Glück haben wir ja die Roselie, die ein Geschenk des Himmels für uns ist. Im Orfanato haben wir nach wie vor die gleichen Probleme mit Extrema. Die Stadt trägt ihren Namen zu Recht. Die Olivenernte war sehr gut. Wir hatten dieses Mal 16 Liter bestes Olivenöl und das Beste ist, es wurde in Italien auf seine Qualität geprüft und bekam die Note < Extra Virgen>. Gut was? Es schmeckt aber auch ganz besonders. Herzlichen Glückwunsch an Faisca. [Anmerkung des Empfängers: Faisca, ein ehemaliger Erzieher des Kinderheimes und Capoeira-Lehrer, hat bei der 1. Internationalen Capoeira-Weltmeisterschaft im Juni in Aserbaidschan den 5. Platz errungen] Das ist ja wirklich toll. Das ist ein toller Erfolg!!!! …………. Es sieht so aus, als ob wir nun wirklich im September nach Deutschland kommen, mal sehen. Euch allen einen dicken Abraço und ein parabéns [Anmerkung des Empfängers: Glückwunsch] an Faisca.

Svani