15.09.2014

Telefongespräch mit Svani

Das Projekt „Arco Iris“ wurde am 1. September 2014 gestartet.

Im August wurden viele Renovierungsarbeiten im Recanto geleistet: Zaun, neue Elektrizität, Räume gestrichen etc. Das war kostspielig.

Am 1. Tag kamen ca. 20 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, inzwischen sind es morgens ca. 30 Kinder, nachmittags weniger. Es handelt sich um Kinder, die tagsüber unbetreut sind (sofern sie nicht in der Schule sind) und vor dem Fernseher oder PC oder auf der Straße ihre Zeit verbringen. Das Recanto hat Platz für je 40 Kinder morgens und nachmittags. Die Betreuung ist kostenlos und finanziert sich durch Spenden.

Insofern versteht sich das Projekt als „Prävention“. Konzept: s. Powerpoint Präsentation

Geworben wurde für dieses Projekt (Hortbetreuung außerhalb der Schulzeit) durch einen Aushang im Supermarkt. Unmittelbar danach meldeten sich 20 Kinder an.

Die Familie Brenninkmeijer hat sich aus der Unterstützung dieses Projektes stark zurückgezogen. Daher ist Unterstützung von anderen Gruppen sehr wichtig.

Die Stadtverwaltung stellt einen Bus für den Transfer der Kinder aus der Stadt zum Recanto. Sie spendet aber keine Brötchen mehr für die Verpflegung.

Personal für die Durchführung: 6 Lehrer (sie arbeiten nicht immer alle gleichzeitig), Köchin, Koch- und Putzhilfe, Sekretärin, Psychologin, Hausmeister.

Es gibt eine Lehrküche, in der die Kinder Herstellung von gesundem Essen lernen sollen.

Die Kosten für die Unterhaltung des Hauses und die Löhne der Mitarbeiter sind nicht viel geringer als für das Heim (allein ca. 30.000 Reais für die Gehälter)

Da noch die Bescheinigung der Gemeinnützigkeit fehlt, können noch keine Spendengelder bei Firmen eingeworben werden. Svanis Mann Ulf kümmert sich gerade darum.

Die Arbeit mit den Kindern macht Spaß, sie kommen gerne und nehmen gerne an den angebotenen Aktivitäten teil. Das war zuletzt bei den Jugendlichen im Heim nicht mehr so.