Unser Projekt


Wen unterstützen wir?

Bei der Gründung des Vereins „Eine-Welt-Gruppe Hirschberg e.V.“ beschlossen die Mitglieder, zukünftig das Kinderheim „Ijamido children’s home“ in Nigeria zu unterstützen.

Dieses Kinderheim wurde 1958 von Irene Willoughby – genannt Mama – gegründet und sie hat in ihrem Leben über 500 elternlose oder verlassene Kindern dort betreut und auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.

Gegenwärtig wird das Heim von Victoria Obakoya (geb. Willoughby), dem ersten Heimkind, geleitet. Sie übernahm diese Aufgabe 1992 noch bevor Mama gestorben ist. Liebevoll von Freuden und Gratulanten „Mutter von Hunderten“ genannt hat sie sich als eine fähige Mutter herausgestellt.

Derzeit leben 137 Kinder aller Altersklassen im Heim. Sie besuchen verschiedene Schularten, absolvieren Ausbildungen, einige sogar auf Universitäten (meist direkt von „Paten“ gesponsert). Das Heim finanziert sich durch Spenden. Diese werden zuerst für Nahrung, Ausbildung (Schulgeld und Schuluniformen etc.) und medizinische Versorgung verwendet. Erst dann fließt das Geld in nötige Reparaturen an den Gebäuden und Neuanschaffungen wie Matratzen oder Wäsche o ä.

Die Kinder tragen alle den gleichen Familiennamen und wie in jeder Großfamilie kümmern sich die Großen um die Kleinen. Dadurch wird auch Personal eingespart.

Weitere Informationen unter Ijamido Children’s HomeFotos vom Kinderheim

Associação Recanto São Fransisco, Ausrichtung als Kindertagesstätte seit 2014

Mit dem Erlös des Verkaufs der Waren und Spenden unterstützen wir über 20 Jahre lang das Kinderheim „Associação Recanto São Francisco“ in Brasilien, welches 2014 leider seinen Betrieb einstellen musste. Seither befindet sich in den Räumlichkeiten die Kindertagesstätte „Arco Iris“ (= Regenbogen), wo Kinder aus den unteren Schichten, oft aus zerrütteten Familien, mit schwierigem sozialem Verhalten und schlechten Schulleistungen aus der nahe gelegenen Stadt Extrema mit vielfältigen Angeboten sportlicher, musischer und künstlerischer Art betreut werden. Den Mitarbeitern des Recanto São Francisco war daran gelegen, die gute Infrastruktur, die langjährige Erfahrung wie auch die vielen Olivenbäume mit Menschen zu teilen, die am Rande der Gesellschaft leben und nur wenig Aussicht auf Veränderung haben. So war das Projekt namens „Arco Iris“ geboren.

Weitere Informationen zur ehemaligen Ausrichtung: Vorstellung des Projektes Regenbogen (Arco Iris)Flyer des Projektes Arco Iris

Associação Recanto São Fransisco, Ausrichtung als Kinderheim bis 2014

Das Waisenhaus Associação Recanto São Fransisco für ehemalige Straßenkinder in der Nähe von São Paulo, Brasilien, wurde geleitet von Oscar Brenninkmeijer, mit dem wir regelmäßig Kontakt (Briefe und Fotos) hatten. Bis 2014 wurden dort zwischen 30 und 60 Kinder bis zu 18 Jahren betreut. Zusammen mit den Betreuern, Angestellten und freiwilligen Helfern lebten sie alle auf einem großen Bauernhof mit vielen Tieren, großem Garten und einem Teich in ländlicher Umgebung. Jedes Kind sollte die Chance auf ein selbstbestimmtes, eigenständiges Leben erhalten und darauf vorbereitet werden. Beim Mithelfen auf dem Bauernhof sollten die Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen. So wurde ein Teil der Grundlebensmittel wie Butter, Milch, Käse und Brot selbst hergestellt. Über Spenden und den Erlös der Verkäufe fair gehandelter Waren unterstützten wir das Heim seit seiner Gründung im Jahre 1993 bis zur Auflösung im Jahr 2014.

Weitere Informationen zur ehemaligen Ausrichtung: Präsentation des Kinderheims  BilderFlyer 1Flyer 2